Wie lange kann man nasse Wäsche in Waschmaschine lassen? - Scentme
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Wie lange kann man nasse Wäsche in Waschmaschine lassen?

26.09.2022
nasse wäsche in waschmaschine liegen lassen

Wie lang darf nasse Wäsche in der Waschmaschine bleiben?

Das musst du tun, wenn du die nasse Wäsche in der Waschmaschine vergessen hast. Denn wenn sie zu lange in der Trommel lag, kann die Wäsche nach dem Waschen stinken.

Nasse Wäsche direkt aus Waschmaschine rausnehmen

In unserem Blogbeitrag „Wie sollte man Wäsche richtig waschen?“ haben wir 18 Waschtipps von Experten für dich zusammengetragen. Das klingt zwar erstmal nach ziemlich viel. Doch lassen sich die Tricks schnell merken und sie helfen dir, deine Sachen effizient und ökologisch zu waschen – vor allem, wenn du unser Premium Waschmittel in Form von Wäschepods verwendest.

Einer unserer 18 Tipps lautet „Du solltest die Wäsche immer unmittelbar nach dem Waschen aus der Trommel nehmen“. So vermeidest du, dass sie anfängt zu riechen und vor allem zu knittern. Und bei einigen Stoffen kannst du, wenn du die noch nasse Wäsche in Form ziehst, dir so später sogar das Bügeln ersparen.

nasse Wäsche die an frischer Luft trocknet

Die Waschmaschine nicht vergessen

Die meisten modernen Maschinen geben ein akustisches Signal von sich, wenn sie mit ihrem Waschgang fertig sind. Wenn sich die Waschmaschine in der Nähe deines Aufenthaltsortes in der Wohnung befindet, ist also sichergestellt, dass du das Piepen oder vielleicht auch die kurze Melodie zum Abschluss des Programms hörst. Dann kannst du dich direkt darum kümmern, deine Klamotten aus der Maschine zu nehmen, um sie entweder auf die Leine zu hängen oder sie in den Trockner zu geben.

Natürlich kann es auch sein, dass sich die Waschmaschine an einem Ort in deinem Haushalt befindet, der räumlich so sehr abgetrennt ist, dass du das akustische Signal des Geräts nicht hören kannst. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn dein Wohnhaus einen separaten Waschkeller hat. In diesem Fall empfiehlt sich, dass du dir zur Erinnerung einen Wecker stellst, zum Beispiel in der entsprechenden App auf deinem Handy oder dir ein anderweitiges akustisches Signal setzt. Wie viel Zeit das von dir ausgewählte Waschprogramm genau benötigt, kannst du der Bedienungsanleitung deines Geräts entnehmen oder das Gerät selbst zeigt dir die Zeit an, die es für den Waschvorgang benötigen wird.

Manchmal kann es natürlich auch sein, dass du zwar bemerkst, dass der Waschgang vorbei ist, aber nicht direkt Zeit hast, dich um das Entladen der Waschmaschine zu kümmern. In diesem Fall solltest du auf jeden Fall schonmal die Waschmaschinentür und auch die Klappe zum Pulverfach öffnen. So sorgst du dafür, dass Luft zirkulieren kann und die Gefahr der Schimmelbildung zumindest ein wenig gemindert wird.

Übrigens: Am besten lässt du Tür und Klappe auch dann auf, wenn die Waschmaschine mal nicht im Einsatz ist. So lassen sich Wasserablagerungen im Gerät verhindern, da eventuelle Feuchtigkeitsreste besser verdunsten können. Auch so kannst du verhindern, dass sich Schimmel in deiner Maschine bildet.

Junge Frau riecht an frischer Wäsche

Du hast die nasse Wäsche nun doch in der Waschmaschine vergessen

Im stressigen Alltag kann es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen schnell passieren, dass du aus Versehen deine Wäsche in der Waschmaschine liegen lässt. Vielleicht hört dein Nachbar so laut Musik, dass du das Piepen nach dem Waschgang nicht hörst. Und anschließend denkst du vor lauter Ärger auch gar nicht mehr an deine Wäsche. Oder aber du musst ungeplant das Haus verlassen, um etwas Familiäres oder Berufliches zu regeln. In solchen Situationen kann es passieren, dass deine Kleidung für mehrere Stunden oder sogar länger feucht in der Waschmaschine liegen bleibt.

Nun wirst du dich fragen, ob das schädlich für deine Wäsche ist und was du tun solltest. Zu diesem Thema haben wir ein paar wichtige Tipps für dich.

Was passiert wenn nasse Wäsche für ein paar Stunden in der Trommel lag

Wenn du deine Wäsche nach Abschluss des Waschgangs nur für 3-5 Stunden in der Waschmaschine vergessen hast, ist das normalerweise kein großes Problem. Mache aber am besten einen kurzen Geruchstest, um sicherzugehen, dass sich keine Bakterien oder Schimmel(-Pilze) gebildet haben. Wichtig ist, dass du die Wäsche dann an einem Ort trocknest der nicht feucht ist, so dass sie gut und zeitnah durchtrocknen kann. Das gilt generell für das Trocknen.

Auch wenn du Glück hast und sich keine Gerüche gebildet haben, kann es aber sein, dass deine Wäsche faltig geworden ist. Das liegt daran, dass sie langsam anfängt zu trocknen, während sie noch zusammengeknüllt in der Trommel liegt. Um die Falten in der halb getrockneten Wäsche loszuwerden, solltest du sie mehrmals kräftig durchschütteln. Dadurch wird sie wieder glatt.

Wenn du einen Trockner benutzt, sorgt dieser anschließend dafür, dass die Wäsche knitterfrei wird. Wenn du keinen Trockner hast und die Sachen auf die Wäscheleine hängst, kannst du die Knitter nach dem Trocknen mit dem Bügeleisen beseitigen.

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Wäsche Etikett für korrekte Waschanleitung

Die nasse Wäsche lag sehr lange in der Waschmaschine und müffelt jetzt

Wenn die Wäsche für längere Zeit in der Waschmaschine bleibt, vielleicht sogar einen ganzen Tag lang, fängt sie oft an, schlecht zu riechen. Ein Ausschütteln reicht jetzt nicht mehr. Denn das Müffeln bedeutet, dass sich Keime wie Bakterien und Schimmelsporen in der Wäsche eingenistet und vermehrt haben. Das ist potenziell gesundheitsschädlich, aber kein Grund, deine Wäsche gleich zur Mülltonne zu bringen.

Am besten lässt du die nasse Wäsche nun direkt in der Waschmaschine und schaltest ein Kochwäscheprogramm ein, also eine Wäsche mit mindestens 40 Grad und wenn die Wäsche 60 Grad veträgt, dann mit 60 Grad. Beachte immer das Wäsche Etikett mit den Pflegehinweisen auf deiner Wäsche. Wenn du etwas Bleichmitel oder einen Hygienereiniger dazu gibst, hilft das dabei, die Bakterien und Schimmelsporen zu beseitigen.

Auch die Waschmaschine riecht jetzt schlecht

Wenn deine nasse Wäsche zu lange in der Waschmaschine gelegen hat und angefangen hat zu riechen, kann es sein, dass auch das Gerät selbst in Mitleidenschaft gezogen worden ist und einen schlechten Geruch abgibt.

Damit durch die müffelnde Waschmaschine nun nicht auch noch deine zukünftigen Wäscheladungen in Mitleidenschaft gezogen werden, solltest du eine Leerwäsche starten. Dabei verwendest du am besten einen Waschmaschinenreiniger als Zusatz, um die Maschine von innen zu reinigen. Alternativ kannst du auch Spülmaschinen-Tabs nutzen und ein Waschprogramm mit 90 Grad starten. Entferne ggf. Waschmittelreste von der Gummidichtung und trockne diese mit einem Lappen.

Exkurs: Und nun müffelt auch noch der Trockner

Dass dein Wäschetrockner schlecht riecht, kann viele Gründe haben. Einer davon ist, dass sich im Gerät Feuchtigkeit gesammelt hat, die nicht entweichen konnte. Wenn dies passiert, bildet sich schnell Schimmel, der für schlechte Gerüche sorgt. Um dies zu vermeiden, solltest du, ähnlich wie bei der Waschmaschine, nach jedem Benutzen des Trockners die Tür offenstehen lassen. So kann die Luft zirkulieren. Die Feuchtigkeit verdunstet nun und die Entstehung von Bakterien und Schimmel wird verhindert.

Zudem solltest du immer darauf achten, dass dein Trockner korrekt ausgerichtet ist. Nur so ist garantiert, dass das Kondenswasser richtig ablaufen kann. Es ist ebenfalls wichtig, regelmäßig den Ablaufschlauch zu überprüfen und gegebenenfalls zu reinigen. Denn wenn dieser verstopft, können Wasserrückstände im Gerät nicht mehr richtig abfließen.

Dasselbe Problem tritt auch auf, wenn sich Fremdkörper im Kondenswasserbehälter festsetzen. Der Wasserabfluss wird behindert, wodurch schnell schlechte Gerüche entstehen. Auch dieses Teil deines Trockners solltest du also regelmäßig checken.

Fazit: Der ultimative Tipp, wenn du deine nasse Wäsche in der Waschmaschine vergessen hast

Trockne deine Wäsche immer an einem Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit richtig durch. Lege niemals noch nicht ganz trockne Wäsche in den Schrank!

Es ist nicht so schlimm, wenn du deine Wäsche nicht direkt aufgehängt hast. In der Regel passiert nichts. Wichtig ist generell, dass du Wäsche an einen trocknen Ort trocknest. Also an einem Ort mit geringer Luftfeuchtigkeit. Je schneller deine Wäsche richtig durchtrocknet desto besser. So haben es Bakterien und Keime schwer. In einem feuchten Keller dagegen dauert der Trocknungsvorgang zu lange und dann kann es zu muffiger Wäsche kommen. Dies ist sehr häufig bei Handtüchern der Fall. Besonders dann, wenn sie noch nicht ganz trocken sind und dann in den Schrank gelegt werden. Das führt sehr schnell zu muffig riechender Wäsche. In diesem Fall hilft nur erneutes Waschen bei 40 Grad unter Zugabe von ein wenig Bleichmittel. Wenn die Wäsche mit 60 Grad gewaschen werden darf dann gerne auch mit 60 Grad.

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