Wie soll ich meine Wäsche sortieren? 4 Systeme - scentme

Wie geht Wäsche sortieren richtig?

Wäschekorb zum Wäsche sortieren, der vor einer Waschmaschine steht

Wir erläutern dir Schritt für Schritt, wie du deine Wäscheberge am besten organisierst. So sparst du Zeit und schonst deine Kleidungsstücke.

Tipps für deine Lieblingsstücke – worauf kommt es an?

Beim Wäschewaschen kommt es vor allem auf die richtige Sortierung an. Die Kleidungsstücke, die du zusammen in die Waschmaschine gibst, sollten sich in Sachen Textilart und Farbe immer so ähnlich wie möglich sein. So schonst du das Material und stellst sicher, dass jedes Stück die optimale Behandlung erfährt.

Wir haben in diesem Überblick alle wichtigen Tipps und Tricks für dich gesammelt, die du bei der Sortierung deiner Schmutzwäsche beachten solltest. Bestimmt ist auch die optimale Sortiermethode für deine Bedürfnisse dabei. Wirf vorab auch gerne schon mal einen Blick auf unsere 18 Waschtipps von Experten, in denen wir einige wichtige Punkte, zum Beispiel zu weißer und schwarzer Wäsche, bereits angesprochen haben.

So läuft Wäsche sortieren am besten

Wenn du die räumlichen Möglichkeiten hast, kannst du die verschmutzten Kleidungsstücke aus deinem Haushalt direkt in verschiedene Wäschekörbe oder auf verschiedene Wäschestapel für unterschiedliche Waschgänge sortieren. So sparst du dir das Sortieren kurz vor dem Waschen. Dies ist aber natürlich nur eine Option, wenn du zum Beispiel mit deiner Familie in einem großen Haus wohnst und dort vielleicht sogar einen speziellen Waschraum hast.

Wenn du etwas beengter wohnst, zum Beispiel in einer kleinen Single-Wohnung, wird es mit dem Sortieren auf verschiedene Wäschehaufen schwierig. Hier kannst du aber zum Beispiel so vorgehen, dass du schon beim Kauf von Kleidungsstücken darauf achtest, dass sie ähnliche Anforderungen an das Waschprogramm haben. Dadurch erleichterst du dir das Wäschewaschen ein wenig. Du kannst auch, wenn es sich optisch und von den Außentemperaturen her anbietet, deine täglichen Outfits so zusammenstellen, dass alle Stücke zuerst zusammen in den Wäschekorb und später gemeinsam in die Maschine können. Das geht zum Beispiel im Hochsommer, wenn man oft nicht viel mehr trägt als T-Shirts und Shorts aus dünnen Stoffen.

Person, die eine Wäsche Sortierung nach Waschtemperatur an bunten Kleidungsstücken auf dem Boden vornimmt

Die Sortierung nach Waschtemperatur

Das erste wichtige Kriterium beim Wäsche sortieren ist die Waschtemperatur. Gib immer solche Wäschestücke gemeinsam in die Maschine, die die gleichen Bedürfnisse haben.

Moderne nachhaltige Waschmittel wie scentme reinigen deine Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig. Für Alltagsbekleidung wie T-Shirts, Hemden oder Jeans reichen also im Normalfall 30 Grad, bei stärkeren Flecken und anderen Verschmutzungen kannst du auch mal einen Waschgang mit 40 Grad wählen.

Natürlich gibt es auch einige Sonderfälle, die du beim Wäsche sortieren beachten solltest. Feinwäsche, z. B. Wollpullover und Co., sollte nur mit einem Kaltprogramm gewaschen werden. Bei stärker verschmutzten Handtüchern und anderen für hohe Temperaturen geeigneten Textilien ist unter Umständen Wäschen mit 60 Grad oder gar eine Kochwäsche mit 90/95 Grad notwendig. Dies gilt vor allem dann, wenn der Verschmutzungsgrad hoch oder die Nutzer und Nutzerinnen erkrankt und ansteckend sind.

Übrigens: In unserem Beitrag „Bei wie viel Grad Wäsche waschen? Tabelle & Übersicht“ findest du eine vollständige Auflistung der richtigen Waschtemperaturen für verschiedene Materialien, die auch den Verschmutzungsgrad berücksichtigt.

Sortierung nach Textilart: Schutz für die Stoffe

Unterschiedliche Stoffe haben unterschiedliche Ansprüche an das Waschprogramm, weswegen du darauf achten solltest, immer ähnliche Wäschestücke miteinander zu waschen.

Hand- und Schonwäsche, die besondere Ansprüche an Waschtemperatur und Waschmittel stellt, solltest du auf einem separaten Wäschehaufen sammeln. Du kannst sie dann in die Maschine tun, wenn sich ausreichend entsprechende Kleidungsstücke und Textilien angesammelt haben, dass sich ein Waschgang lohnt. Wir reden hier zum Beispiel von Pullovern aus Wolle, die du nur kalt waschen solltest (mehr dazu in unserem Blogbeitrag zu Waschtemperaturen) oder von besonders kostbaren Textilien aus Seide.

Einen weiteren Wäschehaufen kannst du für die Feinwäsche anlegen. Hierzu zählen Blusen, Hemden, Kleider und synthetische Gewebe im Allgemeinen. Indem du diese in der Waschmaschine von gröberer Kleidung fernhältst, verhinderst du, dass sie durch die Reibung an Struktur und Farben verlieren.

Zu den pflegeleichten Wäschestücken, die du zusammen in die Trommel geben kannst, ohne böse Überraschungen befürchten zu müssen, gehören z. B. T-Shirts, Unterwäsche und Socken. Diese sind von der Textilart her meist etwas dicker und gröber als Feinwäsche-Textilien, weswegen du sie wie eben bereits angesprochen von diesen getrennt waschen solltest.

Kleidungsstücke aus besonders dicken Stoffen wäschst du am besten immer separat. Dies gilt zum Beispiel für Arbeitsklamotten oder Jeans mit ihrem strapazierfähigen Baumwollgewebe. Durch eine separate Sortierung verhinderst du, dass empfindlichere, dünnere Textilien während des Waschgangs beschädigt werden.

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Hände einer Person, die ein weißes Kleidungsstück hält und Wäsche sortieren möchte

Sortierung nach Farbe: Verfärbungen vermeiden

Weiße Wäsche, die besonders empfindlich ist für Verfärbungen, solltest du immer separat oder nur zusammen mit anderen hellen Farben waschen. Speziell bei weißen Kleidungsstücken und Textilien gibt es eine große Bandbreite an Bedürfnissen, was Temperatur, Waschmittel und die weitere Pflege angeht. Denn deine weißen T-Shirts haben zum Beispiel ganz andere Ansprüche als deine Bettwäsche. Schau deswegen auch gerne in unseren Beitrag zum Waschen von weißer Wäsche, in der wir alle Informationen für dich gesammelt haben.

Bei der schwarzen Wäsche, zu der auch dunkelbraune und dunkelgraue Textilien zählen, bestehen zwei Gefahren: zum einen das Auswaschen der Farben und zum anderen das Abfärben auf andere, hellere Stoffe. Deswegen solltest du schwarze bzw. dunkle Wäsche (mehr zu den beiden Kategorien im nächsten Absatz oder in unserem Blogbeitrag zu schwarzer Wäsche) immer getrennt von helleren Materialien waschen. Du solltest auch die Waschtemperatur immer möglichst niedrig halten, um das Abnutzen der Farben zu verlangsamen.

Bei der übrigen Buntwäsche macht eine Sortierung in zwei verschiedene Kategorien Sinn, nämlich in die helle und in die dunkle Buntwäsche. Zur hellen Buntwäsche gehören „leichte“ Farben, also Kleidung aus gelbem, orangem oder rosa Stoff. Zu den dunklen Farben gehören Dunkelblau, Grün, Violett und auch Rot. Durch die Trennung dieser Farbarten verhinderst du, dass die dunkleren Textilien auf die helleren abfärben. Wie bereits angesprochen bietet es sich auch an, dass du dunkle Buntwäsche zusammen mit schwarzer Wäsche in die Maschine gibst – aber natürlich nur, wenn auch die Ansprüche an Temperatur und Waschmittel zueinander passen.

Weitere Systeme zum Wäsche sortieren: nach Verschmutzungsgrad und Gewicht

Auch den Verschmutzungsgrad solltest du bei der Planung deiner Wäscheberge berücksichtigen. Vielleicht warst du im Park oder Wald und hast dort bei matschigen Verhältnissen deine Klamotten so verschmutzt, dass du sie dieses Mal lieber bei 40 Grad statt bei 30 Grad waschen willst? Am besten startest du einen separaten Haufen und wenn du genug stärker verschmutzte Kleidungsstücke beisammen hast, startest du einen entsprechenden Waschgang.

Eine weitere Methode beim Wäsche sortieren ist das Vorgehen nach Gewicht. Denn besonders dicke Kleidungsstücke, wie zum Beispiel viele Jacken, haben die Eigenschaft, dass sie sehr viel von dem Wasser in der Wäschetrommel aufsaugen. Die Folge ist, dass für kleinere Textilien in der Maschine kein Wasser übrig bleibt und diese vielleicht schmutzig bleiben.

Wäsche richtig sortieren: alle Tipps auf einen Blick

  • Je nach räumlichen Möglichkeiten kannst du die schmutzigen Textilien aus deinem Haushalt schon in Körben oder auf Haufen vorsortieren. So ersparst du dir das Sortieren, wenn ein Waschgang ansteht.
  • Die Kleidungsstücke, die du zusammen in die Maschine gibst, sollten eine ähnliche Waschtemperatur benötigen. Mit modernen Waschmitteln wie scentme wird jedes Kleidungsstück aus deinem Alltag bei 30 Grad sauber, bei gröberen Flecken kannst du auch mal 40 Grad wählen.
  • Eine Ausnahme in Sachen Temperatur sind stark verschmutzte Handtücher und andere sehr robuste Textilien. Bei groben Flecken und hohen Keimbelastungen kannst du sie auch mal bei 60 Grad waschen oder sie sogar einer Kochwäsche unterziehen.
  • Die Kleidung bzw. allgemein die Textilien, die du miteinander wäschst, sollten immer eine ähnliche stoffliche Beschaffenheit haben. Denn Kleidungsstücke aus robusteren Stoffen können während des Waschgangs Artikel aus dünneren Stoffen beschädigen.
  • Weiße und schwarze Wäsche gibst du am besten immer separat in die Waschmaschine, um Verfärbungen bzw. Farbverluste zu verhindern.
  • Buntwäsche trennst du in helle und dunkle Töne. Die dunklen Farben wie Blau, Violett, Grün und Rot kannst du auch gemeinsam mit der schwarzen Wäsche waschen, wenn die Anforderungen an Temperaturen und Waschmittel passen.
  • Weitere Kriterien bei der Bildung der Wäschesortierung sind Schonwäsche, Verschmutzungsgrad und das Gewicht einzelner Textilien. Wenn du diese berücksichtigst, hilft dies ebenfalls dabei, deine Kleidungsstücke, deinen Geldbeutel und die Umwelt zu schonen.

Hast du noch weitere Fragen rund um das Thema Wäsche waschen, dann sende uns diese via [email protected] zu und wir liefern dir die Antworten von unserem Expertenteam.

Wir haben dir als Service auch die 18 wichtigsten Tipps, wie wasche ich richtig in einem richtig Waschen Video zusammengestellt. Klicke einfach hier.

Viele weitere Informationen findest du auch unter FAQs und im Magazin auf der Website www.scentme.de